Wie kann ich mein eigenes Gehirn in 3D drucken?

Sollte bei Ihnen einmal eine MRT (Magnetresonanztomographie) notwendig sein, so können und sollten Sie diese digitalen Daten von Ihrem Arzt einfordern. In Eigenregie lassen sich diese in eine STL-Datei umwandeln und am 3D-Drucker ausdrucken. Nötig hierfür ist das Programm FreeSurfer, die zunächst eine komplexe STL-Datei erzeugt (was unter Umständen 1-2 Tage dauern kann) , außerdem – im Anschluss –  die Software MeshLab, welche die Daten so weit reduziert, dass der 3D-Drucker diese verarbeiten kann. Erst danach können Sie Ihr Gehirn in 3D ausdrucken.

Der texanische Nerowissenschaftler Michael Mack, derzeit (Oktober 2014) als Postdoktorant wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of Texas, machte kürzlich seiner Frau Meg (die ebenfalls an der University of Texas forscht) am Hochzeitstag ein 3D-Druck-Modell seines eigenes Gehirns zum Geschenk.

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