Wie funktioniert das Selbstleuchten im Filament?

Selbstleuchtende Kunststoffe ,also auch Filamente (engl.: filaments), enthalten phororeszierende Pigmente, die transparent oder transluzent (=lichtdurchlässig) sein müssen, damit das Umgebungslicht ungehindert zu ihnen vordringen kann. Früher verwendete man hierfür Zinksulfid, seit der ersten Hälfte der 1990-er Jahre kommt dagegen in der Regel Strontium-Aluminat zum Einsatz, aufgrund dessen weitaus vielfältigerer Verwendungsmöglichkeiten.

Es handelt sich hierbei um Nachtleuchtpigmente, die nicht mit (radioaktiven) selbst leuchtenden Pigmenten zu verwechseln sind. Der Leuchteffekt tritt deshalb auch nur nach ausreichender Bestrahlung mit Tageslicht ein und hält in der Regel nur ca. 2 Stunden lang an.

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