Wie funktioniert das 3DP-Druckverfahren?

Eines der ältesten, bereits seit den 1980-er Jahren für das Rapid Prototyping verwendeten 3D-Druckverfahren ist das 3DP-Verfahren, mitunter auch als Gipspulver-Verfahren bezeichnet. Es beruht darauf, dass eine Walze oder Rakel eine hauchdünne Schicht gipsartigen Pulvers auf der Druckplatte verteilt, flüssiger Klebestoff kommt hierbei als Bindemittel zum Einsatz. Tintenstrahldrucker drucken nun mit Farbbinder die ersten Schichten in das Pulver, wobei sich Pulver und Tinte vermischen und zusammen verhärten. Nachdem auf diese Weise die erste Schicht entstanden ist wird die Druckplatte um 0.1 mm abgesenkt, Pulver und Tinte vermischen sich erneut und lassen die nächste Schicht entstehen.  Bei diesem Verfahren wird nicht-verklebtes Pulver mit einer Luftpistole abgeschossen, vorsichtig abgesaugt und wieder verwendet, so dass eine größtmögliche Material-Effizienz gewährleistet werden kann.

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