Welche Bedeutung hat Niki Werkheiser für den 3D-Druck?

Die NASA-Managerin Niki Werkheiser entwickelte 2013/14 (zusammen mit einem Privatunternehmen) den seit November/Dezember 2014 auf der ISS eingesetzten 3D-Drucker, somit den ersten im Weltraum eingesetzten 3D-Drucker überhaupt (vgl. entsprechende Blogeinträge).

Werkheiser hatte, laut ihrem LinkedIn-Profil, an der Universität von Alabama, in Huntsville zwischen 1992 und 2004 Biologie und Slawistik (mit Schwerpunkt Russland/Ukraine) studiert. Daneben arbeitete sie ab Juni 1994 für ein Weltraum-Experimente-Projekt und danach, ab Mai 1996 für ein Biotechnologie-Programm.

Nach einigen Stationen in der Luft- und Raumfahrt-Industrie (unter anderem bei Boing, Januar 2003 bis Februar 2006) steht Niki Werkheiser seit Oktober 2007 in Diensten der NASA. Im August 2012 übernahm sie die Verantwortung für den ISS-3D-Drucker, unter dem Namen “3D Printing In Zero-G Project Manager” (=3D-Druck-in-Null-Schwerkraft-Projekt-Managerin).

Mit einigem Recht kann man Niki Werkheiser als die Mutter des extraterrestrischen 3D-Drucks bezeichnet.

 

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