Wer hat den 3D-Druck erfunden?

Der US-Amerikaner Chuck Hull hat den 3D-Druck mittels Stereolithografie erfunden und im Sommer 1984 unter dem Namen “additive manufactering” zum Patent angemeldet. 1986 meldete er seinen ersten 3D-Drucker zum Patent an, im gleichem Jahr gründete er die Firma 3D Systems, die heute als Branchenführer gilt. Noch bis etwa 2009 blieb diese Technik jedoch im Wesentlichem auf das Rapid Prototyping im industriellem Bereich, vor allem in der Auto-, Luft- und Raumfahrtindustrie beschränkt. Erst zwischen 2009 und 2012 erlangte die 3D-Druck-Technologie eine gewisse Verbreitung über die industrielle Produktion hinaus, als Dienstleister begannen, ihre Dienste für Auftragsdrucke anzubieten. Als eigentlicher Beginn der sogenannten vierten industriellen Revolution gilt jedoch erst das Jahr 2012,  jenes Jahr, indem der Replicator 2 von Makerbot auf den Markt kam und äußerst erfolgreich verkauft wurde. Erst jetzt erlangten 3D-Drucker auch eine gewisse mediale Aufmerksamkeit.

Chuck Hull, mittlerweile 75, zugleich Erfinder des STL-Dateiformats, ist noch immer Chef von 3D Systems.

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