Welche Studiengänge haben 3D-Druck-Verfahren zum Thema?

3D-Druck-Technologien (bzw. additive Fertigungsverfahren) sind in erster Linien ein Forschungsgegenstand der klassischen Ingenieursdisziplinen.

So ist insbesondere im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen eine Spezialisierung auf die Anwendung additiver Fertigungsverfahren) im Ersatzteilmanagement möglich.

Natürlich sind 3D-Drucker auch ein mögliches Forschungsfeld in Studiengängen der Informatik.

So hat sich an der Uni Stuttgart der Lehrstuhl für ABWL & Wirtschaftsinformatik 1 auf Fragestellungen rund um Additive Manufacturing und IT spezialisiert. Konkret erforschen die Stuttgarter insbesondere, wie IT-Fähigkeiten, IT-Systeme und IT-Infrastrukturen den Einsatz von 3D-Druck-Verfahren (d.h. Additive Manufacturing) in industriellen (mittelständischen) Unternehmen bestmöglich unterstützen. Ein Forschungsschwerpunkt dabei sind Wertschöpfungsbeitrag und Auswirkungen von Additive Manufacturing hinsichtlich Geschäftsmodelle, Produktlebenszyklus und unterstützende IT-Systeme.

An der FH Frankfurt bietet der Fachbereich Informatik&Ingenieurwissenschaften den Bachelor- Studiengang Produktentwicklung und Technisches Design (zuvor: Material- und Produktentwicklung) an, der sich nicht zuletzt mit additiver Fertigung per 3D-Druck befasst. Abgeschlossen wird dieser Studiengang mit dem Grad “Bachelor of Engineering”.

Als Kaderschmiede für Erfinder im Bereich der 3D-Druck-Technologie kann der Studiengang IT-Systems Engineering des Hasso-Plattner-Instituts der Uni Potsdam gelten, ebenso wie die Studiengänge Maschinenbau/Mechatronik an den beiden Aachener Hochschulen, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) wie auch der Fachhochschule (FH) Aachen.

Ein eigener Studiengang, der sich explizit mit dem industriellen Einsatz von 3D-Druck-Verfahren befasst ist in absehbarer Zeit noch nicht in Sicht.

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