Welche Rolle spielt die 3D-Druck-Technologie für Repair-Cafes?

Repair-Cafes entstammen einer Bewegung, im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit, Abfall zu vermeiden, indem sie defekte Gegenstände in gegenseitiger Selbsthilfe reparieren. In Deutschland gab es Mitte Januar 2015 bereits über über 180 Repair Cafès, Tendenz steigend.

Einer Stichprobe vom November 2014 (20.-30.11.2014) zufolge vermeiden Repair-Cafes bis zu 3200 Kilo Abfall.

In diesem Zusammenhang kommt, neben bewährten handwerklichen Verfahren, auch dem 3D-Druck eine entscheidende Bedeutung zu.

Dieser ermöglicht, dass ein defektes Bauteil nachgedruckt werden kann, nachdem es entweder vermessen und in einem CAD Programm nachgebaut oder mit einem 3D-Scanner erfasst wurde. Dabei ist es unter Umständen sogar möglich, die Schwachstelle, welche zum Bruch des jeweiligen Bauteils geführt hat, zu analysieren und und bei der Neukonstruktion zu umgehen.

Diese Vorgehensweise bezeichnet man als Reverse Engineering, was ein umgekehrtes Entwickeln bzw. eine Nachkonstruktion meint.

Posted in Fragen & Antworten