Welche Rolle spielt das Thema 3D-Druck auf der CeBit 2015?

Auf der in diesen Tagen (16.-20.März 2015) in Hannover stattfindenden CeBit 2015 präsentieren selbstverständlich auch 3D-Drucker- und 3D-Scanner-Hersteller ihre neuesten Produkte.

So stellt der US-amerikanische 3D-Drucker-Hersteller Formlabs (aus Sommerville, Massachusetts) seinen aktuellen SLA-3D-Drucker, den Form 1+, auf der Messe vor, den Sieger des 3D Hubs-Trendreport März 2015 (vgl. Blogeinträge zu Formlabs und Trendreport).

Mit einem Gerät für besonders große 3D-Drucke und zugleich besonders schnelle Drucklösungen kann der tschechische 3D-Drucker-Hersteller BE3D (aus Prag) beeindrucken.

Das Tiroler Startup 3D Elements (aus Innsbruck) präsentiert mit dem Duwido in Hannover seinen mobilen Full-Body-3D-Scanner (vgl. einschlägigen Blogeintrag).

Der deutsche Software-Anbieter Kisters (aus Aachen) kann auf der CeBit sein Portfolio an 3D-CAD-Lösungen und 3D-Visualisierungen vorstellen.

Aus dem diesjährigen Cebit-Partnerland China präsentiert der auf additive Fertigungsverfahren spezialisierte Anbieter Jiangsu Sainty Runlong Trade (aus Nanjing,Jiangsu) seine aktuellsten Lösungen.

Weiterhin kann auf der CeBit 2015 auch ein nicht-kommerzielles 3D-Druck-Projekt beeindrucken. Am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), in Halle 9, präsentieren nämlich Lukas Höhne (18) und Lukas Gräfner (17), 2 der besten Jungforscher Deutschlands, ihre Innovation: Einen sogenannten PGG-3-D-Rota­tions­drucker, der sich beispielsweise für die Herstellung von Kunststoffteilen eignet. Mit diesem innovativem 3D-Drucker hatten Höhne und Gräfner 2014 den Jugend-forscht-Bundessieg im Fach­gebiet Technik erringen können.

Darüber sieht Bitkom-Chef Dieter Kempf gerade den 3D-Druck als wichtiges Beispiel für seine Prognose, in der Wirtschaft werde – dank der Innovationen im IT-Bereich – “kein Stein auf dem anderen bleiben.”

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