Welche Rolle spielen 3D-Spritzgussverfahren für die Medizin?

Der Einsatz von 3D-gedruckten Spritzgussformen (“3D IM”, von engl. “3D Injection Molding”) soll die Entwicklung medizinischer Geräte künftig sowohl schneller als auch kostengünstiger ermöglichen. Konkret wird die Ersparnis an Zeit mit 95% und an Kosten mit 70% gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren beziffert.

Zu diesem Zweck gab Weltmarktführer Stratasys heute (am 31.Oktober 2014) seine Zusammenarbeit mit dem Design- und Produktentwicklungsunternehmen Worrell bekannt. Hintergrund für diese Kooperation ist der Umstand, dass Stratasys “ein erhebliches Defizit beim beim Einsatz des 3D-Spritzgussverfahrens in der Entwicklung von medizinischen Geräten festgestellt” hat (so Nadav Sella, Senior Manager im Bereich Produktionshilfsmittel bei Stratasys), sich deshalb Know-How von Worrell einkaufen will.

So ist z.B. ein nadelfreies Blutabnahmesystem für zwei Blutströme geplant, dass gemeinsam mit MedTG, einem Start-up-Unternehmen für medizinische Geräte verwirklicht werden soll.

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