Welche praktischen Erfahrungen gibt es mit 3D-Drucken in der Grundschule?

Beispielhaft für die bislang (Mitte März 2015) mit 3D-Druckern in Grundschulen gemachten Erfahrungen soll hier eine im April 2014 durch Mitarbeiter des FabLabs Dresden im Ferienhort der Grundschule Nossen (zwischen Chemnitz und Dresden gelegen) gemachte Beobachtung angeführt werden.

Die Dresdner fanden hier bereits Programme von 3D-Drucker-Herstellern wie MakerBot und Ultimaker vor, aus denen bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine innovativen Ideen hervorgegangen waren. Offensichtlich fühlten sich die PädagogInnen des Nossener Ferienhorts mit der pädagogischen Aufbereitung dieser Materie für Grundschulkinder heillos überfordert.

Nachdem sich 60 interessierte Kinder am 3D-Drucken interessierte Kinder gefunden hatten teilte das FabLab-Team diese in Gruppen von maximal 10 Kindern ein. Mit Einstieger-Programmen wie Doodle3D und Tinkercad wurde den SchülerInnen nun gezeigt, wie man schnell zu eigenen Modellen kommt.

Dabei zeigten sich Namensschriftzüge, wie etwa derjenige des Lieblingsfussballvereins, als klare Favoriten. Einige Kinder fertigten jedoch sogar eigene Miniburgen oder machten erste Schritte Richtung Architekt oder Künstler.

Das Fazit: Das Konstruieren am Computer machte den Kindern am meisten Spaß, während das 3D-Drucken selbst den Mini-3dlern manchmal etwas zu lange dauerte.

Posted in Fragen & Antworten