Welche öffentliche Bibliothek Deutschlands führte zuerst einen 3D-Drucker ein?

Die Stadtbibliothek Köln war am 23.Februar 2013 die erste öffentliche Bibliothek Deutschlands, die ihren Nutzern die Möglichkeit gab, in 3D zu drucken. Seit diesem Tag stehen Bibliotheksnutzern dort ein MakerBot Replicator 2 und ein MakerBot Replicator Mini zur Verfügung, die jeweils mit PLA drucken.

Öffentlich wird der Kölner MakerBot Replicator 2 dienstags bis freitags jeweils um 17 Uhr öffentlich vorgeführt, samstags von 10 bis 15 Uhr darf unter Anleitung von Besuchern maximal 1 Stunde gedruckt werden (keine Reservierung möglich!).  Der MakerBot Replicator Mini darf in der Kölner Stadtbibliothek auch ohne Aufsicht genutzt werden, sofern der Nutzer über einen sogenannten “3-D-Drucker-Führerschein” verfügt, der in einem von der Bibliothek selbst angebotenen Makerspace-Workshop erworben werden kann. Voraussetzung hierfür ist ein Mindestalter von 16 Jahren.

Nach der Stadtbibliothek Köln führten die Hamburger Zentralbibliothek (am 5.April 2014), die Stadtbibliothek Mannheim (am 26.September 2014) und die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB, Anfang Dezember 2014) öffentlich zugängliche 3D-Drucker ein.  Im Falle der SLUB ist der 3D-Drucker Teil eines sogenannten Makerspaces.

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