Welche Materialien empfehlen sich für Ihr beheiztes Druckbett?

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einer Glas, Aluminium, Keramik und Carbon als Druckoberflächen-Material  für Ihr beheizbares Druckbett.

Glas hat dabei den Vorteil, dass es eine besonders ebene Druckoberfläche garantiert, was wichtig ist, um ein Mitschleifen von Filamtbrocken (die den Druck unsauber machen) zu verhindern. Der Nachteil von Glas liegt darin, dass es brechen kann, wenn sich das Druckobjekt allzu schlecht von der Platte löst.

Aluminium ist dagegen bruchfester und insgesamt robuster, außerdem lässt es sich schneller und gleichmäßiger aufheizen. Leider lassen sich Aluminiumplatten jedoch meist nicht so eben hinbekommen wie Glasplatten.

Keramik hat den Vorteil, dass sich nach dem Erkalten der Druckplatte auch ABS-Drucke sehr gut ablösen lassen. Allerdings ist das Ablösen auch tatsächlich nur von einer bereits erkaltenden Druckoberfläche möglich. Einen wichtigen Nachteil haben Keramik- und Aluminium-Druckplatten gemeinsam: Sie sind nie 100% plan. Mit Glas hat Keramik wiederum gemeinsam, dass es brechen kann.

Keramik findet insgesamt häufiger für die Druckunterplatte als für das eigentliche Druckbett Verwendung.

Eine Carbon-Faser-Druckplatte verbindet die Vorteile von Keramik (Anhaften+Ablösen) mit einer ebenen Oberfläche, die beinahe mit der Ebenheit einer Glasplatte vergleichbar ist.

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