Welche Kosten verursacht das 3D-Drucken mir eigentlich?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Relevant sind in diesem Zusammenhang vor allem 2 Faktoren: Zum Einem die Anschaffung des 3D-Druckers, zum Anderem der Materialverbrauch, während die Stromkosten mit ca. 3 Cent pro Stunde kaum ins Gewicht fallen. Ebenfalls geringfügig sind die Kosten der Abnutzung des Geräts, die mit ca. 5 Cent pro Stunde beziffert werden. Die Anschaffung des Druckers rechnet sich umso mehr, je häufiger gedruckt wird. Ein 1000 Euro teurer 3D-Drucker, der über 3 Jahre lang täglich genutzt wird, um ein kleineres Objekt zu drucken (z.B. eine kleinere Vase) verursacht Anschaffungskosten von 1 Euro pro gedrucktem Objekt. Setzt man den Materialverbrauch dieses Objekts bei 21 Gramm an schlägt der Materialverbrauch (bei den aktuellen Filament-Preisen) mit 40 Cent pro Objekt zu Buche. Für das hier beispielhaft angenommene Objekt ergeben sich also Gesamtkosten von 1,40 Euro. Drucken Sie seltener, so steigen die Gesamtkosten des einzelnen Drucks entsprechend. Dem gegenüber stehen, wie unter dem Stichwort Umweltschutz gezeigt, Einsparungen, wenn Gegenstände gedruckt werden, die ansonsten gekauft werden müssten.

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