Was zeichnet den Reprap Prusa i3 aus?

Der Reprap Prusa i3 ist die bis dato (Ende Januar 2015) neueste Variante des tschechischen Reprap-Entwicklers Josef Prusa, vorgestellt im November 2012.

Die Verbesserung gegenüber dem Prusa i2 liegen vor allem in einer verbesserten Rahmenstabilität (zur Verhinderung des Rückstoßes der X-Achse), einem vereinfachten Zusammenbau und Vereinfachungen in den Datei-Formaten.

Zusammenzubauen ist der Reprap Prusa i3 vor allem in den Rahmentypen Single Sheet Frame und Box Style Frame. Während der Single Sheet Frame aus Metallblechen gebaut wird                   ( typischerweise Aluminium), aber auch für andere Materialien dicker als 6mm / 0.25 Zoll verwendet werden kann, wird der Box Style Frame aus 8 kleinen Holzteilen zusammengebaut. Daneben gibt es die Variante Wood Sheet frame (für den Zusammenbau aus Holz oder Plastik (Acryl) -Platten, per Laserschnitt zusammenzufügen) und Alternate Box Frame (ähnlich dem Box Style Frame, lediglich aus 5 Teilen bestehend).

Der Prusa i3 verfügt über 5 NEMA17 Schrittmotoren. Die beiden Z-Achsenmotor sind mit dem Schrittantrieb der Elektronik verbunden. Sollten Sie den Prusa i3 mit einem Wade-Extruder betreiben (vgl. Blogeintrag zu diesem Thema), so benötigt dessen Schrittmotor ein Minimum Anzugsmoment von 40Ncm (0.4Nm).

Als Gewinde empfiehlt sich ein m5- (mit Standard-GT-Riemen) oder ein Trapez-Gewinde.

Im Original-Bausatz des Prusa i3 ist eine 0,4mm-Düse enthalten, welche 1,75mm-Filament verarbeitet.

Der Prusa i3 kostet als Bausatz 400€ bzw. 550€ in zusammengebauter Form.

 

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