Was ist XTC-3D?

Als Alternativen zu den herkömmlichen Werkstoffen Aceton (für ABS) und Tetrahydrofuran (für PLA) steht mit XTC-3D seit kurzem eine Alternative für die Nachbehandlung von 3D-Drucken zur Verfügung.

Dabei handelt es sich um ein aus 2 Komponenten bestehendes flüssiges Epoxidharz, welches durch das Mischen dieser beiden Komponenten angerührt und mit einem Pinsel aufgetragen wird. Die durch den 3D-Druck entstandenen feinen Rillen werden durch das XTC-3D ausgefüllt und so eine glatte Oberfläche der Druckobjekte erzeugt.

Das Mittel wird fein aufgetragen (28,3 g pro 651 cm2), verteilt sich ohne sichtbare Pinselstriche gleichmäßig über die Oberfläche und muss 4 Stunden trocknen, bevor das matte Druckobjekt durch Abschleifen und Lackieren weiter nachbearbeitet werden kann.

Anders als Aceton und Tetrahydrofuran lässt sich XTC-3D sowohl für ABS- als auch für PLA-Druckobjekte verwenden, insbesondere allerdings für SLA- und SLS-3D-Drucke.

Auf den Markt gebracht wurde XTC-3D im Dezember 2014, von Reynold Advanced Materials.

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