Was ist eine Hackerspace?

Eine Hackerspace ist ein öffentlich zugänglicher Raum, in dem sich Hacker und andere an Wissenschaft, Technik und digitaler Kunst Interessierte treffen und austauschen können. Hackerspaces sind grundsätzlich nicht-kommerziell, getragen meist von Vereinen. Hackerspaces halten für ihre Nutzer eine Infrastruktur bereit, die Getränke (manchmal auch Essen), Internetzugänge usw., manchmal sogar Duschen umfasst.

Die ersten deutschen Hackerspaces waren die C-Base in Berlin (gegründet am 12.August 1995) und das C4 in Köln (gegründet im Juli 1999). Bekannt sind auch das Attraktor in Hamburg und das RaumZeitLabor in Mannheim, im übrigem deutschsprachigem Raum ist außerdem das Metalab in Wien zu nennen. International bekannte Hackerspaces sind das NYC Resistor in New York und das Noisebridge in San Francisco.

Im Zusammenhang mit der Verbreitung der 3D-Druck-Technologie spielen Hackerspaces eine ähnlich wichtige Rolle wie FabLabs (vgl. Blogeintrag dazu). Als Teil der Makerszene werden Hakerspaces werden auch als Makerspaces bezeichnet, wobei der Übergang zum FabLab (vgl. Blogeintrag dazu) fließend ist.

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