Was ist das Neue an HoloLens?

Am 21.Januar 2015 stellte der Software-Gigant mit HoloLens ein Tool vor, welches die 3D-Druck-Technologie revolutionieren könnte: Erstmals soll es mit diesem Hardwaredevice möglich sein, 3D-Druck-Modelle mit dem Finger in der Luft zu entwerfen.

Die Hardware besteht dabei aus der Virtual Reality-Brille Oculus Rift (nach dem Muster von Google Glass) und dem 3D-Sensor Kinect.

Die Displays der Brille überdecken einen großen Teil des Sichtfelds, so dass per Software und Head- beziehungsweise Augen-Tracking die Blickrichtung des Nutzers bestimmt wird. Über die Displays werden dann virtuelle Inhalte passgenau in das reale Blickfeld eingeblendet. Da das Device zugleich Umwelt und Hände des Nutzers scannt, wird dieser in die Lage versetzt, per Gestensteuerung die virtuelle Umwelt zu manipulieren bzw. zu gestalten.

Die besondere Relevanz von HoloLens für den 3D-Druck liegt darin, dass diese in der virtuellen Realität entworfenen Objekte das konventionelle (und oft aufwendige) Entwerfen von 3D-Druck-Objekten überflüssig machen.

Voraussetzung für eine Revolutionierung des 3D-Drucks durch HoloLens ist allerdings, dass die CAD-Systemhersteller auf den Zug aufspringen und ihre Anwendungen an Microsoft Holographic anpassen.

Im Frühjahr 2015 soll die zugehörige Software-Plattform Holographic starten, ab Herbst 2015 kann schließlich mit der Hardware zu HoloLens gerechnet werden.

 

 

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