Was ist bei der Schichthöhe zu beachten?

Hier gilt einerseits: Je geringer die Schichthöhe eingestellt wird umso feiner und glatter gelingen die Oberflächen. Bei 0,1 mm ist in vielen Fällen die einzelne Schicht gar nicht mehr mit bloßem Auge erkennbar, was die Behandlung des Druckobjekts mit Aceton bzw. Tetrahydrofuran überflüssig macht.

Es gilt allerdings auch: Je geringer die Schichthöhe eingestellt wird umso länger dauert der Druckvorgang. So halbiert sich, bei gleicher Druckgeschwindigkeit, die Druckzeit bei 0,4 mm Schichthöhe im Vergleich zu 0,2 mm beinahe.

Weitere Vor- und Nachteile: Geringe Schichthöhen verursachen einen geringeren Filament-Verbrauch, fordern jedoch eine besonders genaue Kalibrierung von Druckbett und Z-Achse, da sich Abweichungen hier wesentlich stärker bemerkbar machen als bei größeren Druckhöhen. Die Schichthöhe wird mit Hilfe der Software eingestellt, bei der Erstellung des G-Codes. Es ist auch möglich, für ein und denselben Ausdruck unterschiedliche Schichthöhen einzustellen.

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