Was ist 4D-Printing?

Als 4D-Printing bezeichnet der US-amerikanische Designer, Architekt und Informatiker Skylar Tibbits die Erzeugung von selbstformenden Materialien am 3D-Drucker. Die Zeit (der Objekt-Verwandlung) dient ihm hierbei als 4.Dimension.

Erste Ergebnisse stellte Tibbits auf der TED Conference (Ende Februar) 2013 vor. Damals handelte es sich vor um Objekte, die in Wasser eingelegt, neue Gestalt annehmen, um sich selbst zusammenfaltende Würfel oder um sich zusammenziehende und ausdehnende Rohre. Gedruckt hatte Tibbits diese Objekte an einem Objet Connex Multimaterial 3D-Drucker.

Im Laufe der Jahre 2013/14 brachte die 4D-Printing-Forschung immer neue Ergebnisse hervor. Von formspeichernden Kunststofffasern (Oktober 2013) über selbstentfaltende Roboter und sich selbst bauenden Lampen (jeweils Juni 2014) bis zu selbstformendem Holz und Carbon (Oktober 2014).

Federführend bei fast allen dieser Entwicklungen war das Massachusetts Institute of Technology (MIT), das eng mit der Harvard-Universität verbunden ist.

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