Was hat ein Wiener Theaterstück mit 3D-Druck zu tun?

Am 7.Februar 2015 hatte  “Das Konzert” von Hermann Bahr, ein Theaterstück um den selbstverliebten Pianisten Gustav Heink, in einer Inszenierung mit Peter Simonischek Premiere am Wiener Akademietheater.

In Zusammenhang mit 3D-Druck-Fragen interessant ist dabei das Bühnenbild, welches hauptsächlich aus Papier und Karton besteht, aber auch eine durchsichtige, bläulich leuchtende Büste umfasst. Diese Büste wurde mit Hilfe des lokalen 3D-Scan-Spezialisten VirtuMake erstellt. Zu diesem Zweck wurde Simonischek mit Hilfe des 3D-Scanners Artecs Eva innerhalb von 2 Minuten digitalisiert.

Die Unterseite wurde aus dem Scan einer klassischen, römischen Büste digitalisiert, die beiden Teile anschließend mittels 3D-Software zusammen gefügt.

Für den 3D-Ausdruck der Büste griff VirtuMake schließlich auf die Materialien des belgischen 3D-Druck-Dienstleister i.materialise zurück, nämlich auf dessen weißes, transparentes Kunststoff-Filament , wodurch sich in der ausgedruckten Büste bei deren Beleuchtung der gewünschte, durchschimmernde Effekt erzeugen ließ.

Im November 2014 hatte VirtuMake bereits einen 3D-Scanner für eine 3D-Druck-Aktion der österreichischen Castingshow “Austria’s Next Top Model” zur Verfügung gestellt (vgl. Blogeintrag dazu).

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