Was hat die 3D-Druck-Technologie mit der Brustkrebs-Forschung zu tun?

In diesen Tagen (Anfang November 2014) ist es dem Unternehmen Nano3D Biosciences, einem Partner der Rainbow Coral Corporation gelungen, per 3D-Bioprinting ein In-vitro-Modell von Brustkrebszellen zu erstellen.

Forschern soll auf diese Weise ermöglicht werden, Tumormodelle mit einem Durchmesser von Millimetern innerhalb von 24 Stunden herzustellen. Dichtwerte und genaue Zusammensetzung genau kontrolliert werden. Auch die Wirksamkeit von Medikamenten soll mit diesen In-vitro-Modellen viel besser getestet werden können als bisher, da diese vergleichbar mit Tumoren in lebenden Organismen sind.

Für den Druck der In-vitro-Brustkrebszellen wurde ein n3Ds Bio-Assembler verwendet, ein 3D-Drucker, welcher mit magnetischem 3D-Bioprinting arbeitet. Dieser Bioprinter wurde von der US-Firma Biospace bereits im Dezember 2011 auf den Markt gebracht.

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