Was gibt es über den Lasertec 65 3D zu wissen?

Mit dem Lasertec 65 3D stellte das deutsch-japanische Unternehmen DMG Mori Seiki AG, abgekürzt DMG Mori (aus Bad Homburg vor der Höhe) vor kurzem (März 2015) einen Metall-3D-Drucker vor, welcher generative und subtraktive Fertigung miteinander verbindet.

Konkret verwendet der Lasertec 65 3D dazu eine 2000W-Laser-Diode, um Metalpulver aufzuschmelzen. Dabei wird, wie beim Schweißen, ein Gas verwendet, um das Pulver an die richtige Stelle zu leiten. Da die Oberflächenbeschaffenheit bei diesem Verfahren etwas rau bleibt wechselt die Anlage im Anschluss daran auf den zweiten Kopf, eine 5-Achsen Fräse.

Dieser Prozess des Laser Deposition Welding ermöglicht zudem, ohne Stützstrukturen und sogar ohne Überhänge (und somit kostengünstiger) zu fertigen.

Der Lasertec 65 3D bietet einen Arbeitsraum für Werkstücke bis zu 600 mm ø , 400 mm Höhe und max. 600 kg Gewicht. Er druckt, in Abhängigkeit von Laser und Düsengeometrie, Wandstärken von 0,1 mm bis zu 5 mm und dies 10mal schneller als im Pulverbett-Verfahren der Fall. Die für den Lasertec 65 3D benötigte Aufstellfläche beträgt 12 m².

 

Posted in Fragen & Antworten