Lassen sich auch Medikamente in 3D ausdrucken?

Ein Wissenschaftler-Team der britischen University of Central Lancashire (UCLan), unter Leitung von Dr. Mohamed Alben Alhnan, hat aktuell (Oktober 2014) eine Methode zur Herstellung patientenspezifischer Medikamente am 3D-Drucker entwickelt.

An Stelle eines klassischen 3D-Druck-Filaments (ABS,PLA u.ä.) verwendet man hierbei ein sogenanntes “drug-polymer filament”, auf einem herkömmlichen 3D-Drucker. Dieses medizinische Filament wurde Forschern zuerst auf einem MakerBot Replicator verwendet, zur Herstellung von Theophyllin- Tabletten.

Bis 2019 soll diese Technologie, den UCLan-Forschern zu Folge, marktreif sein, um von den Pharmafirmen zur Medikamenten-Herstellung eingesetzt werden zu können. Das eigentliche Ziel des Medikamenten-3D-Drucks liegt (laut UCLan) jedoch darin, dass die Patienten selbst zu Hause Tabletten in spezifischer Dosis ausdrücken können.

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