Inwiefern ist es bereits möglich, 3D-Drucker auch per Smartphone zu steuern?

Zur Zeit (Mitte Februar 2015) laufen verschiedene Projekte zur Steuerung von 3D-Druckern über Smartphone-Apps.

Ein im Oktober 2014 vom texanischem Erfinder Steve Middleton vorgestellter FDM-/SLA-Kombi-3D-Drucker mit Smartphone-Steuerung befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase.

Der von einem taiwanesischem Entwicklerteam entworfene FLUX soll über eine App namens Flux Studio zu steuern sein, d.h. 3D-Druck-Modelle sollen auf diese Weise erstellt und per Bluetooth an den 3D-Drucker übermittelt werden können. Beim FLUX handelt es sich um einen Delta-3D-Drucker, dabei zugleich um einen All-In-One-3D-Drucker und Scanner, der obendrein auch als Lasergravierer einsetzbar sein soll. Voraussichtlich ab Juli 2015 wird der FLUX erhältlich sein, kosten wird er zwischen 400 und 700 Euro.

Bei der WolfBox des US-3D-Drucker-Herstellers Airwolf 3D handelt es sich um einen kleinen Kasten zur cloud-basierten Steuerung von Airwolf-3D-Druckern. Dazu nutzt die WolfBox eine seit Mai 2014 Software namens AstroPrint. Für umgerechnet ca. 220 Euro ist die WolfBox bereits bestellbar, der Auslieferungstermin ist noch nicht bekannt.

Auch die im Januar 2015 vom italienischem 3D-Drucker-Hersteller Sharebot angekündigte Sharebox 3D wird es ermöglichen, den 3D-Druck vom Smartphone aus zu starten und mittels der Software zu slicen. Über eine App soll es darüber hinaus möglich sein, den 3D-Druck fernzusteuern, dazu erhält der Nutzer auf dem Smartphone eine Nachricht, wenn der Druck abgeschlossen ist. Wie die WolfBox ist auch die Sharebox 3D derzeit vorbestellbar, für 99$ (=ca. 87 Euro).

 

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