Gibt es bereits Lebensmittel aus dem 3D-Drucker?

Im Januar 2014 sorgte der italienische Lebensmittel-Konzern Barilla für Furore mit dem Plan, Nudeln und Pasta künftig auch zum Ausdrucken per 3D-Drucker anzubieten. Konkret geht diese Idee auf Forschungen der Technischen Universität Eindhoven, um Kjeld van Bommel, zurück.

Ganz neu ist diese Idee allerdings nicht. So haben Google-Angestellte im kalifornischen Mountain View schon seit 2012 die Möglichkeit, Nudeln in 3D auszudrucken, ohne dass diese Möglichkeit jedoch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden wäre.

Konkret denkt Barilla bei diesem Modell an Teig-Kapseln, nach dem Vorbild von Kaffeemaschinen-Kapseln, aus denen innerhalb von 2 Minuten 15 verschiedenen Pasta- oder Pizzagerichte gedruckt werden können. Die dafür nötigen Lebensmittel-3D-Drucker will Barilla zu einem relativ günstigem Preis anbieten.

Der im Mai 2014 durch das spanische Unternehmen Natural Machines auf den Markt gebrachte Pizza- und Pastadrucker Foodini funktioniert zwar anders als der von Barilla geplante Lebensmittel-3D-Drucker (vgl. Blogeintrag zu Foodini), nahm diese Idee damit jedoch bereits vorweg.

Die Eindhovener Forscher arbeiten dazu an Druckmaterialien, die “Food Printing” für individuelle Nährstoffbedürfnisse, etwa von Sportlern oder Schwangeren ermöglichen. Ein mögliches Beispiel in diesem Kontext sind sogenannte personalisierte Frühstückscerealien.

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