Gibt es auch Studien zu etwaigen, durch 3D-Drucker verursachten Gesundheitsrisiken?

Aktuell (Anfang 2015) befasst sich eine finnische Studie erstmals mit der durch 3D-Drucker entstehenden Emissionen und deren möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit der 3D-Druck-Nutzer.

Geleitet wird die Studie von Anna-Kaisa Viitanen, vom Forschungszentrum für Nanosicherheit am Finnischen Institut für Arbeitsmedizin (FIOH), in enger Kooperation mit der Aalto-Universität und der Universität Helsinki.

Dabei will die finnische Forschungsgruppe vor allem genau untersuchen, welche Stoffe 3D-Drucker in ihren verschiedenen Druckphasen genau an die Umwelt abgeben und welche Inhaltsstoffe verschiedene 3D-Druck-Filamente enthalten.

Um unnötige Gesundheitsrisiken zu vermeiden empfiehlt Viitanen bereits jetzt, bei 3D-Drucken sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz auf eine gute Belüftung zu achten, eine Empfehlung, die Sie auch im Nunus-Filamente-Blog finden können.

Anfang 2014 fand am Forschungszentrum Jülich, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, ein informelles Treffen zum Thema Nachhaltigkeit von 3D-Druck statt, über dessen Ergebnisse allerdings wenig bekannt wurde.

 

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