Gibt es auch bereits die Möglichkeit, Möbel in 3D auszudrucken?

Am weitesten sind derzeit (Oktober 2014) an diesem Punkt die Niederländer. Dort bot Renny Ramakers, die Gründerin der Firma Droog im Herbst 2011 erstmals die Möglichkeit an, 3D-Dateien zu fertigen Möbelstücken umzuändern oder neu zu kombinieren. Im selbem Jahr präsentierte der damals 25-jährige Designer Dirk Vander Kooij (aus Eindhoven)  seine ersten 3D-gedruckten Möbel-Kreationen, die er mit Hilfe eines alten Industrie-3D-Druckers aus dem recyceltem Kunststoff alter Elektrogeräte druckt.

Im Jahr 2014 machten einige französische Designer mit 3D-gedruckten Möbeln Schlagzeilen, so stellte das 2012 gegründete Startup Drawn, welches auf der Maker Faire Paris im Juni 2014 seine 3D-Druck-Möbel vorstellte. Drawn druckt Stühle, Tische, Lampen und einiges mehr.

Auch die USA holten 2014 auf dem Gebiet des Möbel-3D-Drucks deutlich auf. So präsentierten Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) im August 2014 eine 3D-Modellierungs-Software, die es Anwendern ermöglicht, Vorlagen individuell an eigene Vorstellungen und Wünsche anzupassen. Wenig später, im September 2014 startete die Plattform OpenDesk, die das Erstellen von CNC Fräsen für gewünschte Möbelstücke ermöglicht. Diese Holzteile müssen dann nur noch zu Hause zusammengebaut werden.

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