Gibt es auch Batterien aus dem 3D-Drucker?

Ganz aktuell, am 23.Oktober 2014 stellt die Firma Graphene 3D Lab aus dem kalifornischem Santa Clara von ihnen entwickelte, 3D-druckbare Graphen-Batterien vor. Hierbei handelt es sich um eine Variante sogenannter Nanokomposit-Materialien, also um sehr kleine Batterien. Die Leistung dieser, bereits im September 2014 zum Patent angemeldeten Graphen-Batterien soll diejenige herkömmlicher Batterien aufgrund von Form, Größe und modifizierbarer Spezifikationen übertreffen. Die Graphen-Batterien sollen vor allem im 3D-Druck-Prozess selbst Verwendung finden.

Auch ein Forscherteam der Universität Jena, um Doktor Martin Hager, stellte aktuell (Mitte November 2014) eine Methode vor, Batterien in 3D auszudrucken. Die Jenaer setzen dabei auf den Siebdruck, um die verschiedensten benötigten Materialien Schicht für Schicht aufzutragen. Als Filament verwendet das Team für bestimmte Teile (wie die Anode) anfangs noch Metalle, das Ziel ist jedoch, diese Metalle durch Polymere abzulösen. Erst so würde es möglich, Batterien vollständig aus regenerativen Ressourcen zu produzieren.

 

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