Erfolgte bereits 2008/09 ein Quantensprung Richtung 3D-Druck-Verbreitung?

Manches spricht dafür. Zum Einem gelang in diesen Jahren der entscheidende Durchbruch der RepRap-Bewegung (vgl. RepRap-Beitrag), mit der Fertigstellung des “Darwin” (Mai 2008) und, als dessen Weiterentwicklung, des “Mendel” (Oktober 2009).

Zum Anderem erfolgten, kaum bemerkt von der medialen Öffentlichkeit, in den späten Nullerjahren folgende Innovationen:

– Im August 2008 stellte Jim Kor, ein US-amerikanisch-kanadischer Ingenieur, erstmals ein Modell für ein weitgehend aus 3D-Druckteilen produzierbares Auto vor, das allerdings erst im November 2010 verwirklicht werden sollte.

– Etwa um das Jahr 2009 begannen erste Dienstleister allmählich, ihre Dienste für 3D-Auftragsdrucke anzubieten.

– Ende 2009 eröffnete schließlich das erste deutsche FabLab-Labor, in Aachen, seine Pforten.

Dies alles blieb jedoch, wie erwähnt, vom öffentlichem Bewusstsein nahezu unbemerkt, was sich erst 2012, mit der Markteinführung des Makerbot Replicator 2, allmählich ändern sollte.

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