Ab wann ist mit Augen aus dem 3D-Drucker zu rechnen?

Für Aufsehen sorgt zur Zeit (Ende März 2015) das italienische Design-Studio MHOX (aus Bologna/Modena) mit seinem futuristisch anmutendem Ziel, bis zum Jahr 2027 künstliche Augen per Bioprint-3D-Druck zu produzieren.

Genauer gesagt handelt es sich dabei sogar um 2 verschiedene Projekte:

1.) Das EYE HEAL will Menschen mit Sehbehinderungen einen Ersatz verschaffen.

2.) EYE ENHANCE und EYE ADVANCE sind dagegen als futuristischer Ersatz für das menschliche Auge angelegt.

Während mit EYE ENHANCE Sehstärke durch eine Hyper-Retina verschärft, sowie durch das Einnehmen von Tabletten verschiedene Filter wie zum Beispiel Vintage oder Schwarz-Weiß aktiviert werden können, geht EYE ADVANCE sogar noch einen Schritt weiter. Mit diesem Produkt soll es erstmals möglich werden, Gesehenes aufzuzeichnen und über eine WIFI- Verbindung sogar anderen Menschen und Geräten zugänglich zu machen.

Voraussetzung für den Einsatz eines solchen künstlichen Augapfels ist zunächst allerdings eine Operation, bei der ein sogenanntes “Deck”, die Verbindung zwischen Auge und Gehirn, eingesetzt wird. Ist dieser Eingriff geglückt, so sollen künftig jederzeit die verschiedenen EYE- Modelle einfach vom Träger selbst eingesetzt und ausgetauscht werden können.

Ob MHOX all diese Versprechen wird halten können wird sich spätestens in 12 Jahren zeigen, wenn die vom Unternehmen selbst gesetzte Frist ablaufen wird.

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